Mineralienmangel beheben

Unabhängig von der individuellen Ernährungs- und Lebensweise haben Menschen aus unterschiedlichen, weiter unten aufgeführten Gründen, einen gravierenden Mangel an vielen essentiellen Mineralien. Daher ist es in jedem Fall sinnvoll, diese zunächst zu supplementieren.

Was sind Mineralien? Welche Funktion / Aufgabe haben Mineralien im Körper?

Ein Mineral ist wie ein Buch, das du deinem Körper zu lesen gibst. Es enthält unter Anderem das Wissen, wie er einen Stoff, den er benötigt, selbst produzieren kann. Hat dein Körper alle essentiellen Mineralien zur Verfügung, kann er mit diesem Wissen künftig alle Mineralien und auch andere Stoffe wie Vitamine selbst produzieren. Voraussetzung hierfür ist, dass dein Körper dauerhaft mit ausreichend Energie versorgt wird. Nun stellt sich die Frage: Warum sind deinem Körper überhaupt Mineralien abhanden gekommen, wo er sie doch selbst produzieren kann?

Ursachen für den Mangel an Mineralien:

➜ Du wurdest bereits mit einem Mineral Defizit geboren. Deine Mutter hatte ebenso schon einen Mangel an Mineralien und konnte dich weder im Mutterleib noch über die Muttermilch mit allen Mineralien versorgen.

➜ Der Grund, warum wir Mineralien nicht mehr in ausreichender Menge über die Nahrung aufnehmen, ist zum Einen eine Landwirtschaft, die seit Jahrtausenden (seit Lebensmittel zum Handelsgut erklärt wurden) den Boden einseitig ausnutzt und auslaugt (durch Monokulturen etc.) und ihm dadurch stetig Mineralien raubt.
Mehr unter Hintergrundwissen – Ursachen für den Mineralienmangel und Vitaminmangel

Und zum Anderen eine Ernährungsweise, die den Darm immer weiter verschlackt/verunreinigt und ihm die Aufnahme von Mineralien zunehmend erschwert. Auch der Bewegungsmangel und die daraus resultierende unterentwickelte Darmmuskulatur führen zu einer verminderten Aufnahmefähigkeit des Darms.
Mehr unter Hintergrundwissen – Funktionsweise des Darms.

➜ Der ursprüngliche Grund jedoch, warum der Mensch bereits vor langer Zeit (als der Boden noch vollkommen gesund war) anfing Mineralien zu verlieren, ist in seiner Ernährungs- und Lebensweise zu finden, die sich immer weiter von der Natur und vom Ursprung entfernte.
Aus Bequemlichkeit fing er an sich mehr und mehr am gleichen Ort aufzuhalten (er wurde sesshaft) und die Nahrung, die er benötigte und als besonders schmackhaft empfand, möglichst nah um sich herum zu kultivieren. So begann er, sich nicht mehr ausschließlich intuitiv, sondern mehr und mehr ritualisiert und “gewohnheitsbasiert” zu ernähren. Bestimmte Ernährungsweisen wurden dann als eine Art frühe Form der Tradition an die Nachkommen weitergegeben, die ihr Verhalten dann zunehmend weniger von der Natur ableiteten und sich stattdessen immer mehr am Brauch der Vorfahren orientiert haben.

Auch begann er, immer “häuslicher” zu werden und sich immer weiter von der Natur abzuschotten, wodurch der Körper seine eigene Energieproduktion immer weiter zurückfährt (mehr hierzu siehe Temperatur- und Kälteempfinden). Durch dies und etliche weitere damit zusammenhängende Punkte hatte der Körper immer weniger Energie und musste bereits (obwohl er verglichen mit den heute lebenden Menschen noch sehr gesund war) eine Art Notprogramm fahren. Dieses Notprogramm bestand darin, sich langsam aber stetig auch von seinen eigenen Mineralien zu ernähren. Dies war die einzige Möglichkeit, um an mehr Energie zu kommen (denn der Geist des Menschen hatte sich ja für eine Lebensweise entschieden, die dem Körper nicht mehr Energie beschaffen konnte). Energie, die nötig war, um alle im Körper ablaufenden Prozesse (unter den damaligen Lebensbedingungen) aufrecht zu erhalten, kurzum, um gesund zu bleiben.

Bedingt durch das Zusammenspiel der oben aufgeführten Faktoren ist es heute der Normalzustand, dass Menschen unter einem gravierenden Mangel an Mineralien leiden. Selbst wenn wir die 5-fache Menge an gesunder Nahrung essen würden, könnte der Mangel an Mineralien wie auch Vitaminen nicht behoben werden, allein, weil viele Mineralien schlichtweg gänzlich fehlen und in den im Supermarkt erhältlichen Lebensmitteln (außer in Wildkräutern und einigen reif geernteten tropischen Früchten) nicht mehr vorkommen.

Liste essentieller Mineralien und deren Aufgaben:

Magnesium

notwendig für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung der Muskulatur, Erhalt von Knochen und Zähnen

Gold

Steigerung der Intelligenz, gesteigerte Klarheit im Denkvermögen
Ironischerweise entreißen Menschen dem Boden seit Jahrtausenden Gold, um es in Form von Goldbarren & Schmuck als eines der wertvollsten Güter anzupreisen. Dieses Gold fehlt jedoch, wie alle anderen Minerialien auch, die wir dem Boden entreißen, den Pflanzen und damit auch uns Menschen in der Nahrung. Über die Konsequenzen macht sich hierbei niemand Gedanken (sofern das “Sich Gedanken machen” noch zu hilfreichen Ergebnissen führt ☺)

Eisen

essentieller Bestandteil, der für die optimale Zähflüssigkeit (Viskosität) des Blutes sorgt.
verantwortlich für die Zellbildung

Zink

verantwortlich für die Zellteilung, die unter anderem auch in der Wachstumsphase, also im Kindes- und Jugendalter benötigt wird

Kupfer

sorgt für die Bildung roter Blutkörperchen, notwendig für den Aufbau des Bindegewebes und den Schutz der Zellmembranen

Natrium

spielt eine wichtige Rolle bei der normalen Funktion von Nerven und Muskeln.

Kalzium

wird benötigt beim Aufbau von Knochen, wird in Knochen und Zähnen gespeichert, denen es Stabilität und Festigkeit verleiht, spielt außerdem eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung.

Mangan

wird für den Aufbau von Knochen, Knorpel- und Bindegewebe benötigt

Selen

trägt unter anderem zur normalen Funktion der Schilddrüse bei

Kalium

wird unter anderem für die Funktionen von Herz- und Kreislauf, Nervenreizen, Muskelkontraktionen, Nieren und Enzymen benötigt

Phosphor

Phosphate sind an nahezu allen Lebensvorgängen, beispielsweise am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, beteiligt

Bor

wird benötigt für den Knochenaufbau

Chrom

unterstützt unter anderem die bessere Aufnahme von Glukose und wird für die Funktionsweise der Niere benötigt

Fluor

wichtig für die Funktion des Herzens und des gesamten Stoffwechsels.

Nicht zu verwechseln mit Fluorid, was entgegen aller Behauptungen, keinesfalls vom Körper benötigt wird und auch so in der Natur nicht vorkommt. Im Gegenteil ist Fluorid sehr schädlich und macht den Organismus körperlich wie geistig träge. Dies wird einigen Lebensmitteln wie Zahnpasta, Mineralwasser und in den USA sogar dem Trinkwasser unter Angabe von unhaltbaren Gründen (Kariesprophylaxe, Stärkung der Knochen) beigefügt. Warum es auf dieser Welt niemanden geben kann (schon gar keinen Konzern), der ein wahrhaftiges Interesse an deiner vollkommenen Gesundheit hat siehe auch unter Hintergrundwissen – Heilberufe und Wirtschaftswachstum.
Das, was der Körper benötigt ist tatsächlich Fluor, auch wenn dies zurecht als giftig bezeichnet wird.
Vieles, was der Körper dringend benötigt, ist isoliert betrachtet giftig. In diesem Fall (wie auch in einigen anderen Fällen) ist der Körper jedoch in der Lage Fluor durch die Verbindung mit den im Körper vorhandenen Mineralien Calcium und Natrium (vorausgesetzt es besteht kein diesbezüglicher gravierender Mangel) die unschädliche Verbindung Calcium-Fluorid und Natrium-Fluorid zu erzeugen. Letztere sind die die Verbindungen, die Körper dringend benötigt.

Jod

ist ein wichtiger Baustein für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Außerdem sorgt es neben weiteren Aufgaben vor allem auch für die ordnungsgemäße Funktion der Lunge.

Vanadium

wird benötigt beim Aufbau von Knochen & Zähnen

Palladium

hat wichtige Aufgaben in der Blutbahn

Caesium

erfüllt wichtige Funktionen im Hirn

Platin

erhöht die geistige Leistungsfähigkeit

Kobalt

hat wichtige Aufgaben in der Blutbahn

Nickel

erfüllt wichtige Funktionen in der Niere und transportiert Vitamine & andere Nährstoffe in der Blutbahn

Schwefel

erfüllt wichtige Funktionen im Hirn und in der Leber

Silber

erfüllt wichtige Aufgaben im Blut und trägt zur gesunden Funktionsweise der Niere bei

und viele weitere teils noch unbekannte Mineralien spielen eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Gesundheit des Körpers.

 

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