Ursachen für den Mangel an Mineralien, Vitaminen & Nährstoffen in heutigen Lebensmitteln

Gründe für Mineralienmangel, Vitaminmangel & Nährstoffmangel sind:

 

Entfernung von organischen Pflanzenresten auf den Feldern

Nahezu alle organischen Anteile der Pflanze werden von den heutigen Bauern abgeerntet bzw. nach der Ernte zu anderen Zwecken entfernt und nicht wieder auf die Felder aufgebracht. Eine äußerst unkluge Maßnahme. Denn jedesmal, wenn dies geschieht, wird dem Boden die Möglichkeit entzogen, die in den Pflanzenresten enthaltenen Mineralien wieder aufzunehmen. Je öfter dieser Vorgang wiederholt wird, desto weniger Mineralien bleiben logischerweise im Boden übrig. Damit die oft schwächlichen Pflanzen wieder besser wachsen können, wird dann oft Mineraldünger (Stickstoff, Phosphate und Kalium) zugekauft und auf die Felder aufgebracht. Willkommen im Irrenhaus ☺ Dies ersetzt in keinster Weise den Mineralstofkomplex, der in der ursprünglichen Erde enthalten war. Diejenigen Mineralien, die dann künstlich zugeführt werden (welche hauptsächlich quantitatives jedoch kein qualitatives Wachstum fördern), sind dann im Gegenzug in viel zu großer Menge im Boden und entsprechend auch in den Pflanzen enthalten.

Monokultur

einseitige Beanspruchung und Auslaugung des Bodens durch ein und dieselbe Pflanzenart (eingeführt durch die maschinelle Beerntung von Anbauflächen). Pflanzen benötigen verschiedenartigste Mineralien, um vollkommen gesund zu sein. Nur wenn Pflanzen in der natürlichen Pflanzgemeinschaft mit anderen Pflanzen gedeihen, können alle benötigten Mineralien aufgenommen werden. Jede Pflanze besitzt individuelle und unterschiedliche Fähigkeiten, Mineralien aus dem Boden aufzunehmen. Allein durch die Beschaffenheit der Wurzeln (Tiefwurzler, Flachwurzler) ergeben sich diese Unterschiede. Pflanzen mit tieferen Wurzeln können so bspw. Mineralien aus tieferen Erdschichten zu Tage fördern und auf diese Weise anderen Pflanzen zugänglich machen (organische Pflanzenreste werden zu Humus und reichern den Boden wieder mit Mineralien an). Natürliche Pflanzgemeinschaften sorgen stets dafür, dass im Boden ein ausgewogener Mineralmix vorhanden ist, der die Basis für die Gesundheit aller Pflanzen darstellt. Wachsen Pflanzen in Monokulturen auf, werden manche Mineralien mit der Zeit immer unzugänglicher, was eine stetig voranschreitende Degeneration zur Folge hat.

Degenerierende Auslese des Saatguts

Es wird nicht das Saatgut der stärksten Pflanze vermehrt, die auf den nährstoffärmsten Böden wächst, sondern das Saatgut der stärksten Pflanze, die auf dem nährstoffreichsten Böden wächst.

Zudem werden Pflanzen (exakt so wie beim Menschen auch), denen vieles auf dem Präsentierteller serviert wird, immer unselbstständiger, bequemer und abhängiger von den regelmäßigen Zugaben (künstlicher Mineralstoffdünger) und Zuwendungen (Gießen, Behandlung von Pilzkrankheiten, Schädlingsbefall etc.).
Dies unterscheidet die Wildpflanzen von den Kulturpflanzen.

Beides führt unweigerlich zu genetischer Degeneration und einer immer schwächeren Pflanze, die immer weniger Kraft hat alle benötigten Nährstoffe und Mineralien aus dem Boden aufzunehmen.

Vitaminmangel in Pflanzen, Früchten & Gemüse als unmittelbare Folge

Pflanzen, die nicht über alle essentiellen Mineralien verfügen können nicht gesund sein. Daher sind sie auch nicht in der Lage alle Vitamine zu produzieren und in den Früchten zu speichern. Diese fehlen dem Menschen dann in der Nahrung.

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