Über mich

Vita – wie ich zum Thema Gesundheit kam

Ich bin Max (33 Jahre). Nach meinem Abitur und einem abgebrochenen Informatikstudium habe ich seit meinem 22. Lebensjahr eine Tätigkeit in einem Onlineshop begonnen und war dort im Laufe der Jahre für verschiedenste Aufgabenbereiche wie IT (Systemadministration / Automatisierung), Design, Fotografie & Online-Marketing verantwortlich. Im Laufe der Jahre haben mich diese Tätigkeiten, trotz der Vielfalt, jedoch immer weniger erfüllt und meine Gesundheit hat mehr und mehr darunter gelitten. Die Verbindung aus analytischem und kreativem Denken und das dadurch verbesserte Erkennen von Zusammenhängen waren es vermutlich, die mich vieles aus einem anderen, größeren Blickwinkel betrachten ließen.

Das damit einhergehende, veränderte Bewusstsein und die gleichzeitige Fortführung einer Tätigkeit, die mich zunehmend weniger mit Sinn erfüllte, haben mir dann gesundheitlich mehr und mehr zu schaffen gemacht. Jeder Versuch meiner Tätigkeit wie gewohnt nachzugehen, kostete mich viel Energie und es war vergleichbar mit dem Gefühl, als ob Sand in meinem “Getriebe” wäre. Bis letztlich gar nichts mehr ging und ich meine Arbeit immer weiter reduziert und anschließend komplett beenden musste. An einer wenig erkenntnisreichen Diagnose wie “Burnout” hatte ich damals schon kein großes Interesse. Und dass man sich im Zweifel nur auf sich selbst verlassen kann, will man, dass es gut und richtig wird, hatte ich vermutlich auch durch meine verantwortungsvolle berufliche Tätigkeit (und der Zusammenarbeit mit zahlreichen Agenturen) gelernt. Denn niemand hat an einer erfolgreichen Umsetzung ein so großes Interesse wie man selbst als Auftraggeber. Dass dies natürlich auch für den Bereich Gesundheit gelten muss, war mir auch damals schon klar.

Die häufigen Gespräche mit meiner Tante (von Beruf Psychotherapeutin) haben mir sicherlich auch geholfen meinen eigenverantwortlichen Weg weiter zu verfolgen. Ein wesentliches Merkmal ihrer Tätigkeit bestand nämlich darin, ihren Patienten Hilfe zur Selbsthilfe angedeihen zu lassen. Und wenn es die wesentliche Aufgabe eines anderen ist, mir dabei zu helfen, wie ich mir selbst helfen kann, so kann ich dies doch auch gleich selbst tun war wohl meine sofortige Schlussfolgerung ☺. Die Zeit hatte ich und auch finanziell konnte ich es mir erlauben, diese Zeit mir zu nehmen.

Die darauf folgenden Jahre habe ich intensiv genutzt, um mir viele Fragen zu beantworten. Nicht nur zum Thema Gesundheit, sondern auch viele andere Fragen zu Gesellschaft, Politik, Wirtschaft & Medien, die sich manch einer vielleicht gar nicht stellt und viele keine Antwort oder bestenfalls eine Antwort wissen, mir der ich mich jedenfalls nicht zufrieden geben konnte, da sie keiner eingehenderen logischen Prüfung standhielt. Mit der Erkenntnis, dass die meisten Menschen sich mit Wahrheiten abfinden, die viel mehr mit Glauben zu tun haben (und dem Wiederkauen von dem, was medial schon tausendfach gepredigt wurde) als mit eigenständiger Reflektion und auf Logik basierendem Wissen, ging meine Reise weiter und ich fing an immer mehr Dinge zu hinterfragen.

Aus heutiger Sicht weiß ich, dass dieses nicht eigenständige Denken der allermeisten Menschen, nicht nur mit ihrem systembedingten Mangel an Zeit zu tun hat (und natürlich noch einigen weiteren Punkten), sondern auch vor allem mit dem oben beschriebenen Mangel an Energie, der sich freilich auch auf die Denkleistung und die Fähigkeit über einen längeren Zeitraum konzentriert eine gedankliche Kette zu verfolgen, auswirkt. Eigenständiges und konzentriertes Denken kostet den Körper viel Energie. Energie, die viele nicht mehr haben.

Mein aktueller gesundheitlicher Zustand

Erst seit dem dem ich die Entgiftung und Darmsanierung konsequent durchgeführt habe (nachdem ich zuvor schon viele Jahre meine Ernährung immer weiter optimiert hatte und bereits 2-3 Jahre einen hohen Rohkostanteil hatte), hat sich mein gesundheitlicher Zustand drastisch verbessert. Ich fühle mich wacher (die chronische Müdigkeit ist weg), leistungsfähiger, bin lebensfroher, gelassener und zuversichtlicher. Ich sehe Gesundheit als etwas an, das permanent durch eine entsprechende Lebensweise verbessert werden kann. Seit geraumer Zeit bin ich nun nicht mehr krank und habe auch das Gefühl, dass ich mich immer weiter von dem Punkt entferne, wo dies der Fall sein könnte. Einzig vor 3 Jahren ca. gab es mal eine kleinen Anflug von Erkältung, der sehr schnell wieder vorüberging (deutlich kürzer und weniger intensiv als früher). Auch damals hatte ich mich bereits überwiegend von Rohkost ernährt, hatte jedoch noch nicht alle Maßnahmen ergriffen, von denen ich heute weiß, dass sie essentiell sind, um die eigene Gesundheit spürbar zu verbessern (Darmsanierung, Entgiftung, Parasitenkur).

Nächstes Kapitel